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Wie kam der Hase an das Ei?
Anita Menger

Die Frage stellt sich nebenbei:
„Wie kam der Hase an das Ei?“
Gelegt hat er es sicher nicht.
Auch einiges dagegen spricht,
dass er mit Hühnern hat ´nen Deal.
Doch wie passt dann der Has ins Spiel?

Ein Götterbote, liest man dann
war früher er, fing´s damit an?
Dem Ei und ihm sei eins gemein,
ein Fruchtbarkeitssymbol zu sein.
Vor Jahren brachten Kuckuck, Hahn
und auch der Fuchs noch Eier an.

Der Has behielt die Oberhand,
ist nun bekannt in Stadt und Land.
Warum auch immer er erwählt,
das einzige was wirklich zählt
ist, dass man eines nicht vergisst:
Dass Christus auferstanden ist.

Die Sage von der weißen Frau

Weiße Frau vom Bleidenberg

Weiße Frau vom Bleidenberg

- nacherzählt aus mündlichen Überlieferungen von Klaus Endris -

Alljährlich am Weihnachtsfest, so berichtet die Sage, steigt am Heiligen Abend eine weißgekleidete Gestalt, die weiße Frau, aus dem Dunkel des Moseltals bei Alken durch die steilen Hänge zum Bleidenberg hinauf. Dort schreitet sie, wenn die Mitternachtsglocke aus dem Tal die Geburt des Herrn verkündet, dreimal um die Kirche auf dem Bleidenberg herum und schlägt - wüste Drohungen ausstoßend - mit aller Kraft gegen das Kirchenportal. Dann verschwindet sie unter fürchterlichen Verwünschungen und Flüchen nach Norden.

Deutungsversuche

Die einen sehen in der weißen Frau eine von der Kirche verstoßene Nonne, die nach dem Tod ihren ewigen Frieden nicht mehr finden kann. Die anderen erkennen - und dasscheint die wahrscheinlichere Deutung zu sein - in der weißen, oder besser weisen Frau das Symbol für einen Druiden, jene sagenhaften keltischen Priester und Leitfiguren des Keltischen Kulturkreises sowohl im religiösen als auch im gesellschaftlichen Leben, die durch den Siegeszugdes Christentums (in diesem Fall sehr prägnant symbolisiert durch das Weihnachtsfest, der Geburt Jesu) immer mehr nach Norden abgedrängt werden.Daß diese Entwicklung sicherlich nicht ohne kämpferische Auseinandersetzungen blieb, wird in dieser Sage eindrucksvoll dargestellt. In diesem Zusammenhang sind Reste einer ehemaligen keltischen Fliehburg im Alkener Bachtal und eine schon lange vor der "ThuranterFehde" von 1246 bis 1248 existierenden Kapelle auf dem Bleidenberg zu erwähnen.( "... an dem seitMenschengedenken hochberühmten Orte Bleidenberg ...")* Zitat aus der Pergamenthandschrift des Trierer Erzbischofs Arnold II. von Isenburg vom 15. März 1253.
Die Sage, verknüpft mit diesen historischen Fakten, läßt eine Auseinandersetzung der beiden Kulturkreise an diesem geschichtsträchtigen Ort als durchaus möglich erscheinen.

http://www.themenweg-zeitreise.de

Bild und Text entnommen aus:
Die Dreifaltigkeitskirche auf dem Bleidenberg.

Herausgeber: Kirchenchor Cäcilia

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